Die wahren Heilmittel

Er entdeckte in diesem Jahr (1929) die ersten drei der 38 Heilpflanzen, die später die Stelle der Nosoden einnehmen sollten. Die Medizin aus diesen Pflanzen jedoch wies eine positive Polarität auf, die der Nosoden war jedoch negativ. So musste noch weiter geforscht werden.

Zu diesem Zweck stellte er zu dieser Zeit auch schon Überlegungen an, dass man neue Potenzierungsverfahren entwickeln müsse. (Vortrag: <The Rediscovery of Psora> „Vielleicht werden wir irgendwann in der Zukunft einmal ein neues >Potenzierungsverfahren< entdecken.“ ) Und er erkannte, dass das Leben ein Zustand in Harmonie ist – Ein Zustand des Gleichklangs – und dass Krankheit somit einem Missklang entspricht. Also einem Zustand in dem ein Teil des Ganzen nicht im Einklang mit der Umwelt schwingt.


Bachblueten in Die wahren Heilmittel

Von nun an war Bach in jeder freien Minute in der Natur, in den Gärten Londons. Er verbrachte Tage damit, die verschiedensten Pflanzen auf einen therapeutischen Zweck hin zu testen. Aber keine der Pflanzenwirkstoffe erfüllte voll seine Erwartungen.
Deshalb versuchte er das Wesen der Krankheit noch tiefer zu ergründen, als es ihm bisher gelungen war. Er musste die Ursachen von Krankheiten besser verstehen, sowie die Wirkung der Krankheit auf Körper und Geist.
Ein Bankett sollte ihm dazu verhelfen:
Er war nicht gerne auf solchen Veranstaltungen, so nahm er nur sehr lustlos daran teil, bis, ja bis es ihm klar wurde, dass die Menschheit aus Gruppen von klar zu definierenden Typen bestand. Er begann nun den ganzen Abend die Gesellschaft zu beobachten und stellte in der Tat fest, dass die Bewegungen, das Lächeln usw. sich bei verschieden Menschen sehr ähnelt. Er stellte eine „Familienähnlichkeit“ fest, obwohl diese gar nicht blutsverwandt waren.

Im Geiste verband er diese Typengruppen mit seinen Darmnosoden und erkannte, dass es mehr als sieben Menschentypengruppen geben muss. Alsbald verabschiedete er sich um diese Gedankengänge weiter zu verfolgen.

Doch dazu bekam er erst richtig die Muse als er 1930 London verließ. Bis dorthin beobachtete er jeden Patienten auf das Genauste, um hinter die seelische Ursache seiner Erkrankung zu kommen.

Schreib einen Kommentar