Kindheit und Jugend

Edward Bach wurde am 24. September 1886 in der Nähe von Birnigham geboren. Er war ein äußerst zartes und empfindliches Kind. Im Laufe seiner Kindheit kräftigte und stabilisierte sich seine Konstitution. Er wurde außerordentlich willensstark und zielstrebig.

Obwohl er einen guten Sinn für Humor und Weltoffenheit hatte, gab es immer wieder Zeiten der Innenschau, in denen er, trotz seiner Jugend, durch die Wiesen und Wälder streifte. Jede leidende Kreatur erweckte in ihm ein außerordentlich starkes Mitgefühl und den unbedingten Wunsch zu helfen. So beschloss er bereits als Schüler später einmal Arzt zu werden. Oft träumte er während des Unterrichts von einer Heilmethode, die einfach und wirkungsvoll war.


Bachblueten in Kindheit und Jugend

Auch die Vorstellung, dass Heilenergie aus seinen Händen ströme kam ihm immer und immer wieder in den Sinn. Nun, dass dies keine Hirngespinste waren sollte sein Leben erst noch bestätigen. Als er mit 16 Jahren die Schule verließ, begann er bei seinem Vater in der Erzgießerei zu arbeiten. Er tat dies nicht, weil er seine hohen Ideale vergessen hatte, sondern weil er dadurch sein Medizinstudium finanzieren wollte. – Er wollte seinen Eltern diese finanzielle Last nicht aufbürden. – Die festen Arbeitszeiten, sowie auch die für ihn ungeeignete Arbeit, schränkten ihn stark ein. Er erkannte, dass die kreativsten Gedanken immer dann kamen, wenn man sie am wenigsten brauchen konnte.

Diese Zeit wollte er aber dennoch nicht missen. Hatte er doch dadurch die Gelegenheit erhalten seine Mitarbeiter zu beobachten. Er stellte fest wie sehr die Arbeiter die Krankheit fürchteten. Auch konnte er feststellen, dass die Ärzte die Beschwerden nicht angemessen behandeln konnten. Ja es wurde nur eine Linderung erzielt und die Symptome wurden unterdrückt. Er fasst den festen Entschluss diesen Menschen zu helfen. Eine Methode zur Heilung von Krankheiten müsse gefunden werden.

„Eine derartige Heilung müsse eine Domäne der Kirche sein, so wie auch Jesus geheilt hat.“ – dachte er. Doch der Heilberuf war der des Arztes. So wägt er innerlich ab und kam zu dem Entschluss selbst ein neues Verständnis von Krankheit und Heilung zu entwickeln, oder ein lange in Vergessenheit geratenes Wissen wieder zu entdecken. dass er um ein Medizinstudium nicht herum kam wurde ihm damit klar. Das Problem der Finanzierung löste ihm sein Vater, welcher ihm anbot die Kosten für das Studium zu tragen.